Geschäftsbericht für die Amtszeit vom 18. März 2014 bis 15. März 2016

Der Deutsche Kunstrat hat jährlich zweimal getagt.
Im Jahr 2014 haben zwei Mitgliederversammlungen am 18. März und am 23. September 2014 stattgefunden. 

Am 18. März 2014 standen im Mittelpunkt der Diskussion neben der Wahl der Sprecher/innen das Thema Mehrwertsteuer für den Kunsthandel sowie Informationen zum Urheberrecht. Nach der Bundestagswahl wurde deutlich, dass hier neue Reformansätze möglich werden könnten.

Am 23. September 2014 wurde insbesondere von der Gerhard Pfennig über neue Aktivitäten des BMJ zum Urhebervertragsrecht informiert. Thema waren auch die Verhandlungen zu TTIP und einer geplanten Anhörung zur Novellierung des Kulturgutschutzes in Deutschland. Zudem fand ein Austausch zu den bürokratischen Anforderungen gegenüber Kulturverbänden vor allem seitens des Bundesverwaltungsamtes statt.

Im Jahr 2015 fanden zwei Mitgliederversammlungen am 23. Juni und am 30. September statt.

Am 23. Juni wurde vor allem über kulturratsinterne Verfahrensänderungen diskutiert, so auch zum Mitgliedsbeitrag. Informiert wurde über Projekte zum Thema Künstlernachlässe, u.a. des BBK. Erneut kritisiert wurde der uneinheitliche Umgang der Länderfinanzverwaltungen mit der Mehrwertsteuer. Zudem unterstützte der Kunstrat den Aufruf des Kulturrates zu einer Demonstration gegen die TTIP am 10. Oktober 2015.

Am 30. September fand eine nur kurze Mitgliederversammlung statt. Am Vortag hatte der Sprecherrat des Kulturrates eine Stellungnahme zum Kulturgutschutz verabschiedet, weshalb dieses Thema durch Mehrheitsbeschluss von der Tagesordnung abgesetzt wurde.

Der Deutsche Kunstrat ist in allen Fachausschüssen und adhoc-AGs stark vertreten und arbeitet dort aktiv mit. Im Jahr 2014 unterstützte der Kunstrat den Aktionstag zur kulturellen Vielfalt, zu dem der Deutschen Kulturrat aufgerufen hatte, auch finanziell.

Auch im Sprecherrat beteiligen sich die Sprecher/innen des Kunstrates aktiv an allen Diskussionen und Beschlüssen. Eigene Veranstaltungen des Deutschen Kunstrates haben u.a. auch mangels finanzieller Möglichkeiten nicht stattgefunden.


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